Pressebericht aus der "Spiegelauer Presse":

Zwei Tage rockte es in der Sortierhalle
Fire Work Open Air mit 1500 Besuchern - "Wipe out" top, "Donnervögel" flop - Neue Cocktailbar kam gut an Von Gregor Wolf
Spiegelau. Bereits zum fünften Mal richtete die Freiwillige Feuerwehr Spiegelau vergangenes Wochenende das Firework Open Air in der Sortierhalle aus. Dieses Jahr gab es sogar zwei Veranstaltungstage: Die ?Donnervögel? wollten am Freitag 700 Besucher hören, samstags lockte "Wipe Out" 800 Besucher nach Spiegelau. Die Mannen und Frauen um Hauptorganisator und 1. Vorsitzenden der FFW, Kurt Hobelsberger, schafften wieder optimale Rahmenbedingungen für ein langes Partywochenende. Die ehemalige Sortierhalle des Sägewerks wurde aufwändig dekoriert und mit einer langen Bar ausgestattet, bei der es heuer zum ersten Mal auch Cocktails gab. Im Außenbereich befand sich neben Essensständen und der Pilsbar auch eine Großbildleinwand, auf der die Auftritte der Bands übertragen wurden. Am Freitag waren dies die ?Donnervögel?. Der Auftritt der eigentlich renommierten Band überzeugte dann allerdings nicht. Man hatte den Eindruck, die Luft sei so langsam raus bei der neunköpfigen Formation, die alles andere als Energie von der Bühne ausstrahlte. Ganz anders dann das musikalische Rahmenprogramm am Samstag. Die Rock- und Partycoverband "Wipe Out", die sich gerade auf ihrer Jubiläumstour zum 20-Jährigen befindet, glänzte auf voller Linie. Sie bot ein ausgewogenes Programm aus rockigen und ruhigeren Nummern, deutschen und englischsprachigen Interpreten, älteren und topaktuellen Partyhits, gepaart mit ihrem ersten eigenen Song "Scheena Dog" in niederbayerischer Mundart. Das letzte Lied kündigte Gitarrist Matthias Krause dann mit den Worten an: "Jetzt ist es soweit, dass es soweit ist. Die größte Schnulzn kommt zum Schluss". Gemeint war der Song "Time of my Life" aus dem Filmklassiker "Dirty Dancing". Insgesamt zufrieden zeigte sich am Ende der Organisator Kurt Hobelsberger. ?Angesichts des etwas ungünstigen Termins, parallel mit dem nur wenige Kilometer entfernten Volksfest in Schönberg, sind wird durchaus sehr zufrieden. Auch die Zusammenarbeit mit den Motoraddays gleich nebenan hat gut funktioniert, auch wenn wir uns von dieser Seite etwas mehr Besucherzulauf erwartet hätten,? so Hobelsberger.
Es sei einfach schwierig, für zwei Tage viele Leute zu mobilisieren, erklärt Hobelsberger weiter, auch deswegen wird das Open Air nächstes Jahr wohl wieder eine eintägige Veranstaltung werden. ?Was hingegen wirklich eingeschlagen hat, waren die Cocktailbar und ?Wipe Out?. Die waren einfach spitzenmäßig, das hat man auch von den Leuten gehört.? Am Ende betonte Hobelsberger noch die tolle Zusammenarbeit aller freiwilligen Helfer und Firmen aus Spiegelau. gw